Personalreduzierung/Prozessoptimierungen

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Vorschlag Nr. B158 von Völpel (Bürger)
Politik und Verwaltung

Personalreduzierung/Prozessoptimierungen

10% Mitarbeiter rechnerisch im Zeitraum von 3 Jahren über alle Bereiche und Städtische Unternehmungen
Nebeneffekt: den Druck Prozessoptimierungen intensivieren!

Kategorie Sparvorschlag
Kommentare 6
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Kommentar Nr. 2

Contra - Stimme

2

Einfach nur Contra vorschlagen ist nicht konstruktiv! Wenn nicht sogar feige?

Kommentar Nr. 3

Vorschlag ist bereits beschlossen in 2009 und läuft bis 2014/2015

3

Hier das Zitat aus dem Haushaltssicherungskonzept der Stadt Essen von 2009:
"Ein wesentlicher Ansatz des Haushaltssicherungskonzeptes ist die Senkung der Personalkosten und der Personalabbau. Dies soll – wie bisher – sozialverträglich, also ohne betriebsbedingte
Kündigungen umgesetzt werden. Die Einsparungen im Personalbereich müssen zu einer strukturellen und damit dauerhaften Reduzierung der Personalaufwendungen führen, da nur so ein wirksamer Beitrag zur Abwendung der drohenden Überschuldung geleistet werden kann.

Die Maßnahmen zur Reduzierung der Personalkosten gliedern sich in:
1. Keine Wiederbesetzung jeder 2. durch Fluktuation frei werdenden Stelle
2. Reduzierung der Rückstellungen für Urlaub und Überstunden
3. Reduzierung der Pensions- und Beihilferückstellungen
4. Korrekturen der Orientierungsdaten und Wirkung der Tariferhöhung 2010

Zu 1) Keine Wiederbesetzung jeder 2. durch Fluktuation frei werdenden Stelle. Fluktuation ist in diesem Zusammenhang jedes Ausscheiden aus städtischen Diensten, egal ob aus Alters- oder sonstigen Gründen. Grundlage für die hieraus resultierende Einsparvorgabe war die Zahl der Mitarbeiter/-innen der Verwaltung7 zum Stichtag 31.12.2009 (Gesamtbestand = 9.149 Mitarbeiter/-innen). Diese entsprechen einer Vollzeitverrechnung von rd. 8.263 Kräften.
Da das Ziel der Einsparvorgabe die dauerhafte Reduzierung der Zahl der Mitarbeiter/-innen und damit der Personalaufwendungen ist, wurde der Gesamtbestand um die Mitarbeiterkontingente
- die keine Kosten verursachen (Beurlaubte),
- deren Kosten erstattet werden (JobCenter, besondere Einrichtungen, Fraktionsgeschäftsstellen),
- die spezifischen Entscheidungskriterien unterliegen (Auszubildende, Anwärter/innen, Praktikanten/
innen, Aufstiegsbeamte/innen, Einsatzeingeschränkte im Aufsichtsdienst, Beschäftigte, die dem Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Rhein-Ruhr Wupper (CVUA) zugewiesen sind) entsprechend bereinigt.

Der so auf rd. 6.905 vollzeitverrechnete Kräfte bereinigte Personalbestand ist der Bestand, dessen Reduzierung tatsächlich kostenrelevant über die Fluktuation verändert werden kann. Ausgehend vom bereinigten Personalbestand wurden die Altersfluktuationen (Erreichen des Renten-/Pensionseintrittalters) bis 2014 (rd. 507 Kräfte) ermittelt. Da sich Alters- und sonstige
Fluktuation in den letzten Jahren die Waage gehalten haben, wurde als Grundlage für die Einsparvorgabe die Altersfluktuation bis zum Jahr 2014 festgelegt. Hierbei handelt es sich um eine verlässliche und gut zu kalkulierende Größe.
Die Einsparvorgabe ist grundsätzlich von allen Fach- und Geschäftsbereichen zu erbringen. Ausgenommen wurden lediglich die Berufsbereiche feuerwehrtechnischer Dienst sowie der Erziehungs- und Sozialdienst, da in diesen Berufsgruppen Einsparungen aufgrund von gesetzlichen und tatsächlichen Vorgaben ausgeschlossen sind.
Die verbleibenden Berufsgruppen/Fachbereiche mit 5.262 Mitarbeitern/-innen (= gewichteter Personalbestand) müssen dementsprechend die Einsparvorgabe (rd. 507 Kräfte) erbringen.
Um dies zu erreichen, müssen bis Ende des Jahres 2014 rd. 9,64% der am 31.12.2009 in den Geschäfts-/Fachbereichen eingesetzten vollzeitverrechneten Mitarbeiter/-innen(507*100/5262 = 9,64%) abgebaut werden. Die Gewichtung führt dazu, dass im verbleibenden Personalkörper mehr als die Altersfluktuation für die Erfüllung der Einsparvorgabe genutzt werden muss. Für die Kernverwaltung ist die Einsparung Teil des Haushaltssicherungskonzeptes. Die eigenbetriebsähnlichen
Einrichtungen haben in ihren Wirtschaftsplänen entsprechende Vorgaben zu erfüllen.

Am 30.6.2009 hat der Rat auf Antrag des Viererbündnisses (CDU/Grüne/FDP/EBB) nicht 507 Stellen als Einsparungsvorgabe, sondern die Einsparung von Personalkosten im Gegenwert von 1000 Stellen bis 2015 beschlossen. Die Gesamtsumme ist bereits auf die Personalkostenbudgets der Geschäftsbereiche umgelegt worden.

Ihr Vorschlag ist also bereits Geschichte und wird seit 2009 kontinuierlich umgesetzt.

Kommentar Nr. 4

Personalkostenreduzierung

4

Ja, das ist doch mal eine sachliche Antwort!Nur wer soll das alles als Normalverbraucher so im Detail wissen, kluger mutiger sparer ohne Namen. Diese Antwort wird mir die Stadt Essen wahrscheinlich ähnlich oder mit identischem Wortlaut schicken.Sind Sie Mitarbeiter der Stadtverwaltung?Kommt mir Ihr Schreibstil irgendwie bekannt vor!?

Kommentar Nr. 5

Sachliche Antwort findet jedermann im Internetz

5

Habe das Haushaltssicherungskonzept 2009 im Netz gefunden unter www.essen.de. Habe die Seite 17 ff. kopiert und als Kommentar eingefügt. Nein, bin leider kein städtischer unkündbarer Mitarbeiter.

Kommentar Nr. 6

Sind die Bürger denn tatsächlich bereit für

6

... schlechtere Dienstleistungen
... langsamere Bearbeitungszeiten
... weniger Leistungen der Stadt
... längere Wege
....

Kommentar Nr. 7

Antwort zu Kommentar Nr. 6

7

Haben Sie denn überhaupt eine andere Wahl, um einer weiteren Verschuldung zu begegnen?

Und bei einer Erhöhung von Produktivität (kontinuierliche Prozessoptimierung!)und Motivationsförderung der Mitarbeiter durch die Führungskräfte der Geschäftsbereiche kann sicherlich die Effektivität und Effizienz einer modernen Verwaltung gesteigert werden.Hierzu gibt es diverse positive Beispiele, auch in öffentlich rechtlichen Betrieben. Hat die Stadt ein wirkliches Benchmarking (Vergleich der Prozesse mit dem Besten!)durchgeführt? Weiss die Führung der Stadtverwaltung eigentlich, wie es um die Mitarbeiterzufriedenheit bestellt ist? Sind hierzu qualifizierte neutrale Befragungen über alle Bereiche der Verwaltung und der Städtische Gesellschaften durchgeführt worden? Und wie lauten denn ggf. die Ergebnisse? Wie sieht das die Personalvertretung? Wo kommt der hohe Krankenstand her? Sicherlich nicht nur durch eine hohe Arbeitsbelastung, oder? Gibt es hierzu signifikante Unterschiede in den einzelnen Abteilungen?